Einführung
Die Sicherung der Finanzierung aus dem Accelerator-Programm von European Innovation Council (EIC) wird oft mit einem Zahlenspiel verglichen. Diese Wahrnehmung beruht auf der dem Bewertungsprozess innewohnenden Zufälligkeit, die eine genaue Vorhersage erfolgreicher Bewerber selbst für erfahrene Berater zu einer anspruchsvollen Aufgabe macht. In diesem Artikel wird untersucht, warum die Erhöhung der Zahl der Bewerbungen als Schlüsselstrategie für den Erfolg in diesem Wettbewerbsumfeld angesehen wird.
Zufälligkeit in der Bewertung
Der Bewertungsprozess des EIC Accelerator ist mit einem gewissen Maß an Unvorhersehbarkeit verbunden. Aufgrund der unterschiedlichen Gutachter mit unterschiedlichem Hintergrund kann die Bewertung der Bewerbungen variieren, was zu einem gewissen Zufallselement bei der Auswahl der Gewinner führt. Diese Unsicherheit macht es für Berater schwierig, unabhängig von ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung genau vorherzusagen, welche Anwendungen erfolgreich sein werden.
Strategie des Volumens
Angesichts dieser Herausforderungen besteht eine gemeinsame Strategie vieler Bewerber, oft unter Anleitung von Beratern, darin, die Zahl der eingereichten Bewerbungen zu erhöhen. Dieser Ansatz ähnelt einem Zahlenspiel: Durch die Einreichung mehrerer Anträge, sei es in verschiedenen Förderrunden oder mit unterschiedlichen Projektschwerpunkten, erhoffen sich Antragsteller eine Verbesserung ihrer Erfolgschancen.
Abschluss
Das EIC Accelerator erfordert mit seiner geringen Akzeptanzrate und dem unvorhersehbaren Bewertungsprozess einen strategischen Ansatz. Während fachkundige Beratung erhebliche Vorteile bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Bewerbungen bieten kann, wird der Prozess aufgrund der Zufälligkeit bei der Auswahl oft zu einem Zahlenspiel. Für Start-ups und KMU kann das Verständnis dieser Dynamik und die Einführung einer Volumenstrategie zusammen mit fachkundiger Anleitung eine praktische Möglichkeit sein, sich in der wettbewerbsintensiven Welt der EIC-Finanzierung zurechtzufinden.
